Windows 11 bekommt einen Button zum Entfernen aller KI-Modelle
Windows 11 integriert immer mehr lokale KI-Funktionen für schnelle Berechnungen auf dem eigenen Rechner. Doch die unsichtbaren Modelle fressen Speicherplatz, weshalb Microsoft jetzt endlich eine Option zur vollständigen Deinstallation erprobt.
Die Neuerung ist Teil der Windows 11 Build 26300.8553, einer Testversion, die vor Kurzem für Teilnehmer des Windows-Insider-Programms veröffentlicht wurde. In den Systemeinstellungen befindet sich ein versteckter Bereich für die Verwaltung der lokalen KI-Komponenten. Anstatt die Modelle weiterhin als unsichtbare Hintergrundprozesse zu behandeln, listet das Betriebssystem diese nun als eigenständige Einträge auf. Das erleichtert die Verwaltung für Endanwender erheblich und schafft eine klare Übersicht über die genutzten Systemressourcen.
Gefunden hat das das Portal Pureinfotech, demnach liefert die neue Übersichtsseite Nutzern verschiedene technische Details zu den jeweiligen Komponenten. Anwender sehen somit auf einen Blick, welche Systemressourcen die künstliche Intelligenz beansprucht. Nutzer können genau nachvollziehen, wie viel Speicherplatz die jeweiligen Modelle belegen. Aktuell ist die Funktion allerdings noch tief im System versteckt und erfordert eine manuelle Aktivierung durch den Nutzer.
Die angezeigten Informationen der installierten KI-Modelle umfassen verschiedene Parameter, die dem Nutzer bei der Bewertung helfen. Dazu gehören unter anderem:
Das System zeigt diese Daten direkt in den Windows-Einstellungen an, ohne dass zusätzliche Software von Drittanbietern erforderlich ist.
Microsoft integrierte im Laufe der vergangenen Monate zahlreiche Funktionen rund um künstliche Intelligenz in Windows 11. Viele dieser Berechnungen finden direkt lokal auf den Geräten statt. Das Vorgehen soll Latenzen verringern und gleichzeitig Datenschutzbedenken von Firmenkunden und privaten Anwendern zerstreuen. Dennoch äußerten in der Vergangenheit viele Nutzer massive Bedenken hinsichtlich des steigenden Speicherbedarfs und der im Hintergrund ungefragt installierten Datenpakete.
Microsoft kündigte bereits vor einigen Wochen an, die permanente Präsenz des Assistenten Copilot im Betriebssystem zurückzufahren. Die neu entdeckte Verwaltungsfunktion für KI-Modelle stellt nun einen weiteren logischen Schritt dar, um den Anwendern die Kontrolle über ihren Rechner zurückzugeben. Eine offizielle Ankündigung der Funktion seitens des Softwarekonzerns steht bislang noch aus, es wird sich also erst zeigen müssen, ob das Feature tatsächlich für alle Nutzer freigegeben wird.
Wie bewertet ihr die neuen Optionen für Windows 11? Reicht euch das aus oder wünscht ihr euch mehr Kontrolle? Schreibt eure Meinung in die Kommentare!
Siehe auch:
Mehr Kontrolle über KI-Modelle
Microsoft testet in einer aktuellen experimentellen Version des Betriebssystems Windows 11 eine neue Einstellungsseite zur Verwaltung lokaler KI-Modelle. Anwender oder besser gesagt vorerst nur die Tester erhalten damit erstmals detaillierte Einblicke in die installierten Komponenten auf ihrem Rechner. Zudem besteht die Möglichkeit, bestimmte Modelle direkt zu entfernen. Das Redmonder Unternehmen reagiert mit diesem Schritt auf anhaltende Kritik an der fehlenden Transparenz bei Hintergrundprozessen.Die Neuerung ist Teil der Windows 11 Build 26300.8553, einer Testversion, die vor Kurzem für Teilnehmer des Windows-Insider-Programms veröffentlicht wurde. In den Systemeinstellungen befindet sich ein versteckter Bereich für die Verwaltung der lokalen KI-Komponenten. Anstatt die Modelle weiterhin als unsichtbare Hintergrundprozesse zu behandeln, listet das Betriebssystem diese nun als eigenständige Einträge auf. Das erleichtert die Verwaltung für Endanwender erheblich und schafft eine klare Übersicht über die genutzten Systemressourcen.
Gefunden hat das das Portal Pureinfotech, demnach liefert die neue Übersichtsseite Nutzern verschiedene technische Details zu den jeweiligen Komponenten. Anwender sehen somit auf einen Blick, welche Systemressourcen die künstliche Intelligenz beansprucht. Nutzer können genau nachvollziehen, wie viel Speicherplatz die jeweiligen Modelle belegen. Aktuell ist die Funktion allerdings noch tief im System versteckt und erfordert eine manuelle Aktivierung durch den Nutzer.
Deinstallation von Phi Silica
Im Moment konzentriert sich die Verwaltungsfunktion zudem auf Copilot+ PCs, die speziell für lokale KI-Berechnungen ausgelegt sind. Laut Pureinfotech lässt sich dort momentan das Sprachmodell Phi Silica über eine reguläre Schaltfläche deinstallieren. Microsoft hat bisher nicht bestätigt, ob in Zukunft auch andere Modelle für eine vollständige Entfernung freigegeben werden. Die Option zur Deinstallation gibt Nutzern jedoch mehr Spielraum bei der Speicherplatzverwaltung.Die angezeigten Informationen der installierten KI-Modelle umfassen verschiedene Parameter, die dem Nutzer bei der Bewertung helfen. Dazu gehören unter anderem:
- Der Name des Herausgebers
- Die genaue Versionsnummer
- Der belegte Speicherplatz
- Die gesamte Nutzungsdauer
Das System zeigt diese Daten direkt in den Windows-Einstellungen an, ohne dass zusätzliche Software von Drittanbietern erforderlich ist.
Microsoft integrierte im Laufe der vergangenen Monate zahlreiche Funktionen rund um künstliche Intelligenz in Windows 11. Viele dieser Berechnungen finden direkt lokal auf den Geräten statt. Das Vorgehen soll Latenzen verringern und gleichzeitig Datenschutzbedenken von Firmenkunden und privaten Anwendern zerstreuen. Dennoch äußerten in der Vergangenheit viele Nutzer massive Bedenken hinsichtlich des steigenden Speicherbedarfs und der im Hintergrund ungefragt installierten Datenpakete.
Microsoft kündigte bereits vor einigen Wochen an, die permanente Präsenz des Assistenten Copilot im Betriebssystem zurückzufahren. Die neu entdeckte Verwaltungsfunktion für KI-Modelle stellt nun einen weiteren logischen Schritt dar, um den Anwendern die Kontrolle über ihren Rechner zurückzugeben. Eine offizielle Ankündigung der Funktion seitens des Softwarekonzerns steht bislang noch aus, es wird sich also erst zeigen müssen, ob das Feature tatsächlich für alle Nutzer freigegeben wird.
Wie bewertet ihr die neuen Optionen für Windows 11? Reicht euch das aus oder wünscht ihr euch mehr Kontrolle? Schreibt eure Meinung in die Kommentare!
Siehe auch:
- Neues Microsoft-365-Copilot-Design vorgestellt: Schneller und besser?
- Windows 11: Copilot zieht schon bald endgültig in die Taskleiste ein
- Windows 11: Microsoft bringt Copilot als invasive Seitenleiste zurück
- Microsoft: Mann hinter 'Erfolgen' wie Bing, Copilot & Surface will gehen
- Microsoft Office: Update entschärft den aufdringlichen Copilot-Button
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